Ein Besuchshund was ist das?



 

Besuchshunde unterstützen Menschen bei ihrer Arbeit


Besuchshunde unterstüzten Menschen bei ihrer Arbeit in verschiedenen, meist sozial orientieren, Berufen. Dazu gehören zum Beispiel Wohnheime, Schulen und Kindergärten. Ein Besuchshund kann bereits durch seine Anwesenheit Einfluss auf das Zusammenspiel und das Verhalten von Menschen nehmen. So passiert es es, Kinder die für gewöhnlich laut und wild umherlaufen, nehmen Rücksicht auf die feinen Ohren des Besuchshunds und gehen langsam und sprechen leise.


Das jeweilige Einsatzgebiet des Besuchshunds hängt von der Qualifiktation seines Besitzers ab. So gibt es Therapiehunde weil deren Besitzer einen therapeutischen Beruf zum Beispiel Psychotherapeut oder Physiotherapeut studiert hat. Es gibt Besuchshunde in Schulen die von Lehrkräften, sprich Pädagogen mitgenommen werden. Weiter gibt es Besuchshunde im Seniorenheim die von Altenpflegern mitgenommen werden.


Wo findet eine Besuchshundausbildung statt?

Ganz unterschiedliche Hunde können für den Einsatz als Besuchshund ausgebildet werden. Die Grundlagen lernen sie dafür bereits in der Hundeschule Allgäu. Dort werden Besuchshunde und andere Arbeitshunde bereits seit 2004 ausgebildet und begleiten Sozialarbeiter und Lehrer, Sonderpädagogen und Therapeuten an verschiedenen Schulen und Einrichtungen im Allgäu. Seit 2018 hat das Kultusministerium eine besondere Richtlinie zu Unfallsicherheit im Unterricht erlassen. Darum arbeitet die Hundeschule Allgäu nun mit der CaniNature ongoing training Allgäu UG zusammen. "CaniNature ongoing training Allgäu UG" (deutsch HundeNatur Fortbildung Allgäu) setzt dabei den prakischen Ausbildungswert der Hundeschule Allgäu theoretisch um. Es gibt Zertifikate für jede erforderliche Ausbildungsstufe. Die Welpenausbildung (bis zur 16. Lebenswoche), die Junghundeausbildung (bis zum Einsetzen der Geschlechtsreife), dem Umsetzen von Befehlen ab dem 12. Lebensmonat, der Hundeführerscheinprüfung um den 15. Lebensmonat herum bis zur vollen Einsatzfähigkeit ab dem 18. Lebensmonat des Hundes. Wichtig sind fortlaufende Angebote zur TGi (tiergestützten Intervention) und der Theorietischen Schulhundausbildung des Halters, welche für Besuchshunde und/oder Assiszenzhunde angepasst werden kann. (NB: Assistenzhunde beschreiben wir in einem gesonderten Beitrag)



Welche Hunde eigenen sich zum Besuchshund?

Es gibt zwar bestimmt Rassen wie etwa den Golden Retriever oder Labradoole welche als besonders geeignet verkauft werden. Doch kann im Grunde jeder Hund ein Besuchshund werden. Sogar ein erwachsenes Tier aus zweiter Hand oder von einem Tierschutzverein übernommen, kann ein guter Besuchshund werden. Ein Welpe ohne entsprechende Förderung und ohne den entsprechenden Hintergrund des Trainers dagegen, kann ein schreckhaftes Tier werden, welches nicht für den Einsatz als Besuchshund geeignet ist. Eine langjährige Erfahrung in der Hundeausbildung und die Arbeit mit verschiedenen Rassen als auch mit Hunden aus dem Ausland ist ein guter Garant für angehende Besuchshundehalter, um eine gute Wahl und Beratung, gemeinsam mit dem Trainer zu treffen und/oder eine Auswahl für den passenden Hund zu machen. In der Hundeschule Allgäu arbeiten Hunde mit hauptsächlich Tierschutz-Hintergrund und sie machen zum Beispiel alle einen guten Job als "Hundeschul-Schulhund", sind aber auch an Schulen und Kindergärten im Einsatz, weiter als Bürohund.


Auf dem Foto sind Felináda, Bonny, Baja und Lány zu sehen. Sie begleiten eine Gruppe Menschen und machen selbst verschiedene Übungen in Sachen "Fährtenarbeit". Fährtenarbeit ist Nasenarbeit für Hunde, sie suchen eine vorgegebene Spur ab und müssen idealerweise am Zielort ankommen. Dort wird in der Regel ein "Jackpot" versteckt. In unserem Fall ein kleines Schüsselchen mit Leckerlies. Brav waren sie, die vierbeinigen Mitarbeiter der Hundeschule Allgäu und gut zu sehen ist auch, sie kennen den Ruheplatz - egal was um sie herum geschieht, auch im Freien.