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Lumi - Lebensgeschichte unbekannt.

Dorfhunde in Rumänien führen ein sehr unabhängiges Leben. Es gibt strukturierte Hundegruppen, die sich in den Dörfern tagsüber frei bewegen und "wenn es dunkel wird" nach Hause gehen. Die Menschen füttern die Hunde und über Nacht sind sie am Haus und geben den Wachhund. Es geht darum fremde Menschen abzuschrecken und Wildtiere wie Füchse oder Wölfe, auch Bären etc. zu verscheuchen. Allein das Bellen hält unerwünschten Besuch fern.


Lumi - ausrangiert oder zu alt fürs Straßenleben?

Die unkontrollierte Vermehrung der Tiere, ist der Grund, für die große Zahl an Straßenhunden in Rumänien. Zudem werden Hirten- und Herdenschutzhunde im Winter, wenn die Herden im Stall sind, häufig sich selbst überlassen. Diese Hunde streunen dann ebenfalls durch die Gegend, betteln um Futter oder finden wie die oben beschriebenen Dorfhunde eine Futterstelle. Die unkontrollierte Vermehrung bringt Welpensterben und Krankheit mit sich. Wir kennen das von den Bauernhofkatzen, die verschnupft sterben. Rassehunde trifft man in Rumänien aufgrund dieser Umstände selten an. Eher schon die Mixe aus Hüte- und Herdenschutzhunden oder eben auch Mixe aus nicht kastrierten Familienhunden. An dieser Stelle ist mir wichtig zu schreiben, die Hunde leben oft sehr, sehr glücklich als Dorfhunde. Zahlreiche Berichte und Dokumentationen über das Leben und die faszinierende Sozialstruktur der Straßenhunde, kann begeistern. Dagegen ist natürlich mit der Auslese und denen, die es nicht schaffen ebenfalls zu leben. Welche Geschichte liegt wohl hinter Lumi?


Lachende Augen

Lachende Augen sind DAS Kennzeichen von dem achtjährigen Herdenschutzhund-Mix Lumi. Er kommt aus Rumänien, das ist bekannt und er wurde durch eine Tierschutzorganisation vermittelt. Lumi hat ein aktives Zuhause bekommen, darf sich ausschlafen so viel er das in seinem Alter will. Er hat schnell alles alltägliche gelernt, was für ein Hund-Mensch-Zusammenleben wichtig ist. Das "Schauen" ist seine Lernhilfe. Er lässt einfach alles Neue auf sich wirken. Er findet sich in der Hundegruppe zurecht und liebt Spaziergänge mit seinen Menschen, geht gern mit ihnen in die Berge. Egal ob er in Rumänien irgendwo ausrangiert wurde oder mehr Freiheit gewohnt war. Lumi weiß in seinem Alter, die warme Stube und seinen Garten sehr zu schätzen.

Wen Lumi kennt, den liebt er und umgekehrt ist es es in der Regel genauso. Ein ganz, ganz faszinierender Tierschutz-Hundeopa.


Tierschutzhunde in der Hundeschule
Etwa jeder dritte Hund im Training stammt aus einem Tierschutzprojekt. Eine gute Vermittlung und eine passende Sozialisation bringt schnellen Erfolg. Was können Sie als HundehalterIn tun, um guten Tierschutz zu unterstützen?
- Keine Hunde aus Mitleid aufnehmen!
- Eine gute Vermittlung liefert den Hund, den Sie sich wünschen!
Die Tierheime im In- und Ausland sind überfüllt. Je kompetenter eine Vermittlung abläuft, um so mehr entspricht der angebotene Hund, dem Wunsch der Familie beziehungsweise dem Adoptanten. Umso leichter tut sich der Hund - bei aller erforderlichen Geduld, noch wichtiger dem richtigen Verständnis - mit der Einlebung. Fortschritten kann man in den ersten fünf Monaten quasi zuschauen.








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